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Programm und Themen der Vorträge
Sie können unsere Vorträge für verschiedene Anlässe buchen. Die Themen reichen vom Überblick über ganze Ökosysteme bis hin zu deren Bewohnern.
Der Inhalt der Vorträge richtet sich vor allem an interessierte Privatpersonen. So erhalten Sie Einblick in interessante biologische Themen.
Die Themen lassen sich auch speziell für Schulen und Universitäten anpassen. Für Schulklassen bzw. Universitätskurse bieten ich Pauschalpreise bei meinen Vorträgen:
Aktuell sind noch keine festen Termine geplant. Auf Wunsch und Anfrage organisiere ich gerne einen Termin für Sie.
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| Die Vortragsthemen im Überblick |
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| V-01 |
Der Wald - mehr als nur Bäume |
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Deutschland zählt zu den waldreichsten Ländern in der EU: ca. 30% der Bundesrepublik sind mit Wald bewachsen, das entspricht ungefähr der Fläche Portugals! Neben der seit Jahrhunderten erfolgten Nutzung des Waldes erfüllt er auch Schutz- und Erholungsfunktionen für den Menschen. Ohne das Eingreifen des Menschen wäre der größte Teil Deutschlands mit einem Laubmischwald bewachsen. Ein naturnaher Wald ist aus verschiedenen Schichten aufgebaut. Jede dieser Schichten bietet einer eigenen Pflanzen- und Tierwelt Lebensraum. Die meisten Wälder sind jedoch durch die Eingriffe des Menschen stark gestört. Vor allem Monokulturen leisten gerade der Ausbreitung von Schädlingen Vorschub. Der Wald ist aber mehr als nur Holzlieferant und Naherholungsgebiet.
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In diesem Vortrag zeigen wir Ihnen die ökologischen Zusammenhänge in einem Laubmischwald. Außerdem stellen wir Ihnen wichtige Vertreter der heimischen Tierwelt vor und ihre ökologische Bedeutung.
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In einem Buchenwald fallen jedes Jahr im Herbst etwa 25 Millionen Blätter auf einen Hektar Boden. Ihr Gesamtgewicht entspricht ungefähr 4 Tonnen. Innerhalb mehrerer Jahre müsste also die Laubschicht auf dem Waldboden auf mehrere Meter anwachsen. - Wie kommt es, dass die Laubschicht aber nur wenige Zentimeter dick ist? Zahlreiche Bakterien, Pilze, Saftkugler, Asseln, Regenwürmer und Co sorgen dafür, dass das anfallende Laub zersetzt und totes Material zu Humus abgebaut wird und somit die Nährstoffe dem Kreislauf wieder zugeführt werden. Je nach Bodentyp gibt es unterschiedliche Waldformen und Laubstreu, die wiederum eine unterschiedliche Zersetzergemeinschaft beherbergt. Neben dieser finden wir auch jede Menge Entwicklungsstadien von Insekten im Boden, die als erwachsenes Tier ganz andere Lebensräume beherrschen. Aber nicht nur im Wald lebt der Boden, auch auf der Wiese und in unserem Komposthaufen herrscht reges Treiben.
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Verborgen vor unseren Augen, aber nur ein paar Zentimeter von uns entfernt gibt es einen eigenen Mikrokosmos. Stechen wir den Spaten nur ein paar Zentimeter in den Boden, werfen einen Blick durch ein Mikroskop oder eine gute Lupe, dann tut sich eine neue Welt vor uns auf mit silbrig glänzenden Fadenwürmern, bunten Springschwänzen, gefräßigen Räubern und emsigen Bodendurchwühlern. Wir bringen Ihnen die Welt unter Ihren Füssen nahe. Folgen Sie uns in die Unterwelt!
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| V-03 |
Die Wiese ein reich gedeckter Tisch! |
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Wer hat sich nicht schon beim Wandern über den Blütenreichtum mancher Wiesen gefreut? Warum sind manche Wiesen von einer Unzahl verschiedener bunter Blumen übersät, während andere „nur“ im satten Gelbton von Löwenzahn und Hahnenfuß leuchten? Das Aussehen und der Blütenreichtum hängen stark von den Standortbedingungen (Feuchtigkeit, Boden usw.), aber auch von der Bewirtschaftungsintensität und Düngung durch den Menschen ab. Gerade wenig gedüngte und gemähte Wiesen bieten einen großen Blütenreichtum und damit einen reich gedeckten Tisch für eine Vielzahl von Insekten.
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Entdecken Sie mit uns den Insektenreichtum einer Blumenwiese.
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| V-04 |
Der Bach - mehr als nur Wasser |
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Fließgewässer sind Lebensadern in unserer Landschaft. Früher wurden bevorzugt an Flüssen und Bächen Siedlungen angelegt. Sie versorgten die Menschen mit Trinkwasser und Nahrung. Größere Flüsse und Ströme dienten als wichtige Verkehrsadern und begrenzten Gemeinden und Gemarkungen. Durch die Einleitung von Abwässern, die zunehmende Düngung unserer Agrarflächen sowie Flussbegradigungen, zählen unsere Fließgewässer heute zu den am meisten gefährdeten Lebensräumen. Ein naturnaher Bach bietet neben Fischen auch einer Vielzahl von wirbellosen Tieren einen Lebensraum. Je nach Strömung, Sauerstoffgehalt und organischer Belastung finden wir unterschiedliche Tiere im Wasser. Einige kommen nur in besonders sauerstoffreichen Gewässern vor, andere tolerieren auch noch große Mengen an organischem Material im Wasser. Viele Tiere leben ständig im Wasser oder nur zeitweise. Aufgrund der besonderen Lebensbedingungen haben sie verschiedene Mechanismen entwickelt, um z.B. der Drift innerhalb eines Fliessgewässers entgegen zuwirken.
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Anhand anschaulicher Fotos wollen wir außer den häufigsten Tiere am und im Gewässer auch Außergewöhnliches zeigen.
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| V-05 |
Der Gartenteich -
eine spannende Welt direkt vor unserer Haustür |
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Ein stehendes Gewässer bietet ganz andere Lebensbedingungen als ein Fließgewässer. Es ist jedoch mindestens genauso spannend. Viele Insekten, die wir am Ufer sehen, haben ihr Leben im Wasser begonnen und sahen ganz anders aus. Als Anpassung an ihren Lebensraum haben sie eine Vielzahl an Atmungs- und Schwimmtechniken entwickelt. Gerade Kinder können jeden Tag neue spannende Tiere und Pflanzen entdecken. Im Wasser tummeln sich Kaulquappen, eine Libelle sirrt über den Teich und mit etwas Glück sieht man einen Frosch. Mit einfachen Mitteln kann jeder in seinem Garten ein kleines Feuchtbiotop schaffen.
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Wenn man ein paar Grundregeln beachtet, stellen sich nach wenigen Wochen von ganz allein die ersten tierischen Besucher ein.
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| V-06 |
Gärten - tierisch gut |
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Gärten bieten gerade in der Stadt einen Ort der Erholung für uns. Wer sehnt sich nicht nach Ruhe, lauschigen Plätzen und einem bunten Blütenmeer? Wer freut sich nicht über einen bunten Schmetterling? Wer in seinem Garten auch Wildblumen und Brennnesseln einen kleinen Platz einräumt, kann sich bald über eine Vielzahl von Insekten freuen und vielleicht schaut ja auch ein Igel vorbei. Gerade in unseren zugebauten Städten mit seinen zahlreichen versiegelten Flächen sind naturnahe Gärten ein wichtiges Refugium für diese Tiere.
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Wir zeigen Ihnen wie man durch eine vielfältige und naturnahe Gestaltung seines Gartens (Steinhaufen, offene Flächen, Mäuerchen, Nisthilfen) diesen Tieren zahlreiche Nist- und Nahrungsmöglichkeiten bieten kann.
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