Kinder - Natur - Erleben.

Programm und Themen der Exkursionen

Hier können Sie die Kurzbeschreibungen und Ziele der einzelnen Kurse nachlesen und einen Eindruck von den Kursinhalten erhalten.

Alle Exkursionen richten sich sowohl an Kinder (ab der Grundschule) als auch an Erwachsene und werden der Altersstufe gerecht angeboten.

Die Themen lassen sich auch speziell für Schulen und Universitäten anpassen. Für Schulklassen bzw. Universitätskurse bieten wir einen Pauschalpreis von 120 Euro für eine 3-stündige Exkursion.

Wichtig: Bitte für die Exkursionen festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitbringen!

Aktuell sind noch keine festen Termine geplant. Auf Wunsch und Anfrage organisiere ich gerne einen Termin für Sie.




Zu den Exkursionen in die Natur

Zu den Vorträgen rund um Natur und Umwelt

EX-01 Der Wald - mehr als nur Bäume


Deutschland zählt zu den waldreichsten Ländern in der EU: ca. 30% der Bundesrepublik sind mit Wald bewachsen, das entspricht ungefähr der Fläche Portugals!

Neben der seit Jahrhunderten erfolgten Nutzung des Waldes erfüllt er auch Schutz- und Erholungsfunktionen für den Menschen. Aber wir sind nicht allein! Der Wald beherbergt eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren, von denen uns einige bekannt sind. Aber unentdeckt von den meisten Spaziergängern wirken noch eine Armee zumeist kleiner Krabbeltiere und sorgen z.B. dafür, dass wir nicht im Laub ersticken.


Buchenwald; Foto: O.Fox

In dieser Exkursion wollen wir besonders diesen kleinen Waldbewohnern unsere Aufmerksamkeit schenken. Dazu schauen wir ins Laub, unter tote Baumreste und auf die Pflanzen und Bäume am Wegesrand.

Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Kosten:
auf Anfrage
Dauer:
ca. 2,5 Stunden
Teilnehmerzahl:
7 - 30 Personen

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EX-02 Schwerstarbeiter in der Streuschicht - Der Wald im Herbst


In einem Buchenwald fallen jedes Jahr im Herbst etwa 25 Millionen Blätter auf einen Hektar Boden. Ihr Gesamtgewicht entspricht ungefähr 4 Tonnen. Innerhalb mehrerer Jahre müsste also die Laubschicht auf dem Waldboden auf mehrere Meter anwachsen.

Wie kommt es, dass die Laubschicht aber nur wenige Zentimeter dick ist?

Dies verdanken wir zahlreichen Tieren, Bakterien und Pilzen, die in der Streuschicht und im Boden leben. Pilze und Bakterien besiedeln die toten Blätter und bereiten sie damit für kleine Bodentiere wie Fadenwürmer, Milben und Einzeller als Nahrung vor. Andere Bodentiere wie Regenwürmer, Asseln, Saftkugler und Springschwänze zerkleinern und verdauen Blätter oder fressen Löcher hinein und unterstützen damit die Arbeit der Zersetzer. Diese verarbeiten totes Material letztendlich zu Humus, so dass die Nährstoffe den Pflanzen wieder verfügbar gemacht werden und sich der (Nährstoff-)Kreislauf wieder schließt.


Saftkugler (Glomeris marginata); Foto: O.Fox

Bewaffnet mit Streusieb, Pinzette und Becherlupe wollen wir einen Blick in die Streuschicht werfen.

Termin:
Diese Führung durch den Herbstwald wird an verschiedenen Terminen Ende September und im Oktober stattfinden. Veranstaltungsort: nach Vereinbarung

Kosten:
auf Anfrage
Dauer:
ca. 2,5 Stunden
Teilnehmerzahl:
7 - 30 Personen

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EX-03 Die Wiese lebt!


Eine Wiese ist nicht gleich einer Wiese. Wie kaum ein anderer Lebensraum wird die Wiese stark durch den Menschen geprägt und erhalten. Ungemähte Wiesen verbuschen mit der Zeit und nach einigen Jahren entsteht ein Mischwald. Aussehen und Blütenreichtum hängen stark von den Standortbedingungen (Feuchtwiesen, Trockenwiesen usw.), aber auch von der Bewirtschaftungsintensität und Düngung durch den Menschen ab. Leider ist es heute häufig so, dass Wiesen stark gedüngt und mehrmals jährlich gemäht werden. Dabei bieten gerade die wenig gedüngten und gemähten Wiesen einen großen Blütenreichtum und damit einen reich gedeckten Tisch für eine Vielzahl von Insekten. Wer sich die Zeit nimmt und mal eine Weile eine Blüte beobachtet wird erstaunt sein über die Vielfalt der an- und abfliegenden Insekten. Und nicht nur das, es geht auch spannend zu! Da wird gefressen, Nektar gesaugt, belauert, gebalzt und geliebt.


Schiffenberg, Wiese; Foto: O.Fox

Entdecken Sie mit uns den Insektenreichtum einer Blumenwiese neben Honigbiene und Zitronenfalter.

Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Kosten:
auf Anfrage
Dauer:
ca. 2,5 Stunden
Teilnehmerzahl:
7 - 30 Personen

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EX-04 Es muss nicht immer Fisch sein! Was lebt sonst noch in unseren Gewässern?


Fließgewässer sind Lebensadern in unserer Landschaft. Sie beherbergen neben Fischen auch zahlreiche wirbellose Tiere. Am Bachufer gibt es viele schillernde Persönlichkeiten zu entdecken, die in ihrer Entwicklung oder durch ihre Lebensweise an das Wasser gebunden sind. Unsere Fließgewässer zählen heute durch die Einleitung von Abwässern, die zunehmende Düngung unserer Agrarflächen sowie Flussbegradigungen zu den am meisten gefährdeten Lebensräumen. Die Tatsache, dass viele Tiere für ihr Vorkommen eine bestimmte Wasserqualität benötigen macht sich der Mensch zu nutze, um die Wassergüte zu ermitteln.

Ein stehendes Gewässer bietet ganz andere Lebensbedingungen als ein Fließgewässer. Es ist jedoch mindestens genauso spannend. - Und es hat einen enormen Vorteil für uns! Jeder der etwas Platz im Garten hat, kann ein kleines Feuchtbiotop anlegen. Wenn man ein paar Grundregeln beachtet, stellen sich nach wenigen Wochen von ganz allein die ersten tierischen Besucher ein. Gerade für Kinder, aber auch interessierte Erwachsene gibt es jeden Tag etwas neues zu entdecken. Viele Insekten, die wir am Ufer sehen, haben ihr Leben im Wasser begonnen und sahen ganz anders aus.

Wir stellen die häufigsten Tiere an und in Fließgewässern vor und wollen mit einem einfachen Bestimmungsschlüssel die Wasserqualität bestimmen.
An einem Teich in der Nähe, rücken wir mit Keschern und Sieben den Teichbewohnern auf den „Pelz“.


Gebänderte Prachtlibelle; Foto: O.Fox

Libellen-Exuvien; Foto: O.Fox

Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Kosten:
auf Anfrage
Dauer:
ca. 2,5 Stunden
Teilnehmerzahl:
7 - 30 Personen

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EX-05 Natur in der Stadt?
In Planung


Stadt und Natur – geht das überhaupt? Sind das nicht zwei Gegensätze, die sich ausschließen? Sind Städte nicht naturfeindlich? Kaum einer verbindet den Begriff Natur mit der Stadt. Schaut man aber genauer hin, sieht man, dass auch hier vielfältige, meist sehr spezielle Lebensbedingungen entstanden sind. Die Stadt ist ein eigenes Ökosystem  das sich oft durch extreme Umweltfaktoren auszeichnet. So werden zwar auf der einen Seite viele Tiere und Pflanzen von ihrem ursprünglichen Lebensraum vertrieben. Auf der anderen Seite finden viele „Kulturfolger“ in der Stadt optimale Lebensbedingungen. In der Stadt gibt es eine Vielzahl an Kleinbiotopen, die aufgrund ihrer standortangepassten, artenreichen Flora und Fauna ökologisch wertvoll sind. Dazu zählen Industriebrachen, Bahndämme, verwilderte Gärten, Teichanlagen oder der botanische Garten.


Marktplatz Giessen; Foto: O.Fox

Wir laden Sie zu einem Spaziergang durch die Stadt ein, um diese kleinen Oasen zu entdecken.

Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Kosten:
auf Anfrage
Dauer:
ca. 2,5 Stunden
Teilnehmerzahl:
7 - 30 Personen

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© 2009-2010
Oliver Fox

Kinder-Natur-Erleben bietet interessante und lehrreiche Exkursionen, Spiele und Information rund um Umwelt und Natur.